Auf dem ShareCamp in der Microsoft Deutschland Zentrale hielt Markus Alt von DATA ONE einen Nintex Vortag und zeigte die kommende Version – Nintex Workflow 2010.

Die Portierung von SharePoint 2007 Nintex Workflows mit Nintex 2010 auf SharePoint 2010 stellt sich in der Beta noch problematisch da – der Hersteller sagt zu, dass dies zum Offiziellen Release möglich ist.

Nintex Workflow Designer, integriert sich nahtlos in die Listenstruktur, ebenso gilt dies auch für das Workflow Menü, dass nun Nintex Workflows zur Erstellung anbietet. Mit einem Click öffnet sich der Nintex Workflow Editor im SharePoint.

In der Aktions-Pane sind dann übersichtlich die Nintex Aktions-Elemente verfügbar, die per Drap und Drop implementiert werden können. Im Gegensatz zum SharePoint Designer bietet Nintex eine reichhalte Sammlung an, bis hin zur BizTalk Interaktion.

  • State Maschine Workflow – im Prinzip ein Sequenzieller Workflow mit Sprungmarken, nicht zu vergleichen mit dem Visual Studio State Maschine Workflow. Nachteilig ist dies nicht, da die Laufzeiten sich ebenso wie ein richtiger State Maschine Workflow anfühlen.
  • Verglichen mit SharePoint Designer 2010: Die Bedienung geht nicht so leicht von der Hand, durch viele Klicks gelangt der User auch zum Ziel, aber es wirkt alles sehr Star und nicht intuitiv – der User wird nicht an die Hand genommen und wird jeden einzelnen Weg immer wieder gehen müssen.

Nintex fühlt sich so an wie ein Rich Client – neben Drag & Drop sind auch Copy & Paste Aktionen möglich.

  • Zusammenspiel SharePoint Designer: Der SharePoint Designer 2010 kann auch Nintex Workflows öffnen. Leider sieht das im SharePoint Designer 2010 noch sehr gefährlich aus – XML Daten sind sichtbar, der Hersteller verspricht auch hier mit dem Offiziellen Release eine Nahtlose Integration.

Nintex bietet sogar die Möglichkeit im Nintex Menü unter Manage Allowed Actions die Verfügbarkeit von Aktionen zu steuern, um beispielsweise Fachabteilungen eine übersichtliche Palette bieten zu können.

Im Gegensatz zum SharePoint Designer 2010, lassen sich mit der Print Funktion auch Workflows Dokumentieren.

Ein großes Manko von beiden – dem SharePoint Designer, 2007 und Nintex 2007 – die Unfähigkeit nicht mit Inhaltstypen zusammen zu arbeiten, wurde behoben. Unscheinbar aber unverzichtbar!

Es bleibt also Spannend! Der Wettlauf  -Nintex Workflow  vs SharePoint Designer ist voll im Gange. Kritiker behaupten, dass Nintex sich vor dem neuen Sharepoint Designer fürchten muss – ich und viele andere Fachexperten bezweifeln das allerdings, da der SharePoint Designer in Sachen Einfachheit, intuitive Bedienung und Funktionalität einiges zu bieten hat.

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